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Unsere Wahl fiel auf das Waldschaf, weil es als robust und unkompliziert, absolut grundfuttertauglich, umgänglich und standorttreu beschrieben wurde. Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes Schaf wovon Mutterschafe ca. 50 - 60 kg u Böcke etwa 50 - 70 kg wiegen. 

Waldschafe 

Die Tiere können gehörnt und ungehört vorkommen, wobei die Mehrzahl der männlichen Tiere ausladende Widderhörner entwickelt. Bei den weiblichen Tieren sind die Hörner deutlich kleiner, jedoch auch weit verbreitet.

Das Vlies der Waldschafe ist mischwollig mit dichter wärmender Unterwolle und langem Deckhaar, das an den nassen Tagen als effizienter Regenschutz wirkt. Es gibt heute vor allem helle Waldschafe, doch kommen auch braune, graue und schwarze Tiere vor. Unsere 5 (2 Mädels 1 Bub + 2x Nachwuchs 02/2018 ) sind wollweiß.

Zuchbetrieb

mehr auf: Generhaltungsprojekt Waldschaf


Schafe müssen mindestens einmal pro Jahr geschoren werden.

vorher 

das Fell muss ab

Bei manchen Rassen ist  besser, wenn dies zweimal, nämlich im Frühling und im Herbst, geschieht.

Da geübte Scherer ein Schaf in einigen wenigen Minuten geschoren haben und der Stress für die Schafe dabei relativ gering ist, habe ich es lieber dem Profi überlassen.

 

nachher

Schafwolle ein ökologischer Dünger mit Langzeitwirkung!!

  

 Wolle was tun

Die Wolle lebender, gesunder   Schafe ist ein optimaler Bio Dünger für Obstgehölze, Ziergehölze, Gemüse sowie Topf- und Zierpflanzen.

Inhaltstoffe:

• Gesamtstickstoff 10 - 12 % N
• Kaliumoxid 4 - 6 % K2O
• Gesamtschwefel 1,8 - 2 % S
• Phosphorpentoxid 0,15 - 0,17 % P2O5
• Magnesiumoxid 0,05 % MgO
• organische Substanz ca. 85 % oTS
• pH-Wert ca. 8,8

Wirkt schnell und nachhaltig für eine optimale Versorgung der Pflanze während des Wachstums.

 


Mit Schafwolle den Boden schützen und Schnecken abwehren.

Wolleals Schneckenschutz  Der Boden wird aufbereitet (gejätet) und dann wird Schafwolle aufgelegt. Dort, wo gepflanzt wird, schneidet man die „Wolldecke“ auf. Damit bleibt der Boden feucht und es gibt kaum noch Unkraut. Die Wolle, die als Schneckenbremse dienen, legt man außen rund um ein Beet oder – bei einzelnen Pflanzen wie Kürbissen – direkt um die Pflanzstelle. 

Schnecken mögen die Wolle nicht so gerne und kriechen nicht über die gekräuselten Fasern. Besonders abschreckend empfinden sie den Schafschweiß – er ist somit eine vollkommen natürliche Schneckenbarriere!


Ungereinigte Schafwolle (also so, wie sie ist , wenn die Schafe geschoren wurden) beim Eingraben zwischen die Wurzeln (zB Rosen und Apfelbäumchen) geben, - hält Wühlmäuse ab, da sie den Geruch verabscheuen.

Kartoffeln im Garten mit ungewaschener Schafwolle umwickeln, das hält garantiert Wühlmäuse fern. Die Schafwolle ist außerdem natürlich, niemand kommt dadurch zu Schaden (was man bei Gift ja nicht behaupten kann), verrottet langsam und ist gleichzeitig Dünger. 

 


Unbehandelte Schafwolle Nadelholzpflanzen können auch durch das Anbringen von Schafwolle am Terminaltrieb gegen Verbiss geschützt werden. Bei Laubholz kann eine nötige Haftung der Wolle am Terminaltrieb über den Winter hindurch meist nicht erzielt werden. Achtung! Nicht zu viel Schafwolle auf den Trieb geben – nur ein paar einzelne Haare.


 
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